Vielen Dank für die Blumen…

Ja, manchmal müssen es eben Blumen sein.

Malen ist für mich wie Balsam für die Seele. Wenn es mir nicht so gut geht oder ich viel Stress habe, ziehe ich mich gern in meine kleine Kreativwerkstatt zurück und beginne mit einem neuen Projekt, oder beende ein anderes. Auf diese Weise sind ein Großteil meiner Bilder entstanden. Was nicht heißen soll, dass es mir ständig schlecht geht oder ich immer nur Stress habe. Aber zu genau diesen Zeiten, male ich besonders viel. Dann ist es auch eher zweitrangig, ob das Bild nun ein kleines Meisterwerk wird, oder eben nicht. Hauptsache ich fühle mich gut dabei und es geht mir danach besser. In genau so einer Situation ist mein Bild für diese Woche entstanden:

 

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Dieses Blumenbild entstand in KW 20, während einer sehr nervenaufreibenden Woche. Auch wenn mir einiges nicht gefällt, z.B. dass die Blüten ungleichmäßig sind und nicht immer exakt dieselbe Form haben, oder dass die Farbe nicht überall gleichmäßig aufgetragen wurde, oder dass ich hier und da ein kleines bisschen übergemalt habe. Aber das alles ist nicht wichtig. Dieses Bild brachte wieder Ruhe in mein Innenleben.

Diesen Aspekt habe ich erst so richtig verinnerlichen können, als ich mich Anfang letzten Jahres in eine REHA begeben musste. Dort gab es eine art Maltherapie. Hier kam es dann auch nicht darauf an, dass die Bilder besonders schön werden. Sondern es ging viel mehr darum, mit den Bildern Gefühle auszudrücken, Ängste zu verarbeiten oder die Laune zu heben, Stress ab zu bauen oder zur Ruhe zu kommen. Dort habe ich erst gelernt, dass es beim Malen nicht unbedingt darauf ankommt, das schönste Kunstwerk her zu stellen. Manchmal soll es einfach nur dazu dienen, dass ich mich besser fühle.

Eines der Bilder, die in dieser Maltherapie enstanden sind, ist dieses:

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Es ging vor allem darum, dass jeder der Teilnehmer sich eine Karte mit einem Spruch aussuchen musste, der gut zu  der jetzigen Situation passt. Diesen Spruch sollten wir dann in ein Bild einarbeiten. Für all das hatten wir nur knapp 60 Minuten Zeit. Nicht mehr ganz, wenn man erst die Zeit abzieht, in der die Therapeutin uns die Spielregeln erklärte.

Aber wie gesagt: Es ging hier nicht darum das Beste Bild zu malen. Das Ergebnis finde ich persönlich dennoch irgendwie schön. Gar nicht mal so sehr wegen dem Motiv oder den Farben. Sondern vielmehr hinter dem, was ich mit dem Bild verbinde. „Loslassen bringt Gelassenheit“. Wie wahr…

 

Eure Birdy

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