KW 28 – Gedanken zum G 20

Hallo Zusammen. Mein Kommentar zu Birdys Woche kommt dieses mal, zugegebener Weise, ziehmlich spät – haben wir doch immerhin schon (für manche sicher auch „erst“) Dienstag der KW 29. Diesen Wochenrückblick möchte ich jedoch gerne einwenig anders aufsetzen. Ich habe grade einen Artikel aus Seppos Blog gelesen. Die Artikel darin sind äußerst unterhaltsam, regen aber durchaus mal zum nachdenken an.

Heute las ich einen Artikel von ihm, der schon einpaar Tage zurück liegt. Es geht um den G20 Gipfel. Ich habe den hier mal reblogged.

Bisher habe ich in meinem Blog nichts zu politischen Themen geschrieben. Was nicht heißen soll, dass ich mich für Politk nicht interessiere. Das tu ich nämlich durchaus. Allerdings bin ich mit meinem Pinsel und meinen Geschichten  viel zufriedener. Denn, mal ehrlich, was da so in der Weltgeschichte passiert, ist die meiste Zeit zum haareraufen oder zum davonlaufen. Auf irgendeine Art und Weise, die ich selbst nicht ganz verstehe, hat mich Seppo jedoch dazu inspiriert, mein eigenes Statement zum G 20 abzugeben.

Ich bin nicht übertrieben patriotisch, und lehne alles ab, was anderen Menschen und Lebewesen ernsthaft Schaden zufügt. Ich gehöre weder nach rechts noch nach ganz links. Auch, wenn ich sie nicht laut in die Welt posaune oder auf mich aufmerksam mache, habe ich dennoch eine eigene Meinung zu allem, was passiert in der Welt. Da man meistens nur von dem Schlechten der Welt hört, ist diese Meinung daher meistens negativ. Daher hier mal etwas positives:

Ich finde, dass wir es in Deutschland wirklich gut haben. Es ist bestimmt nicht alles perfekt, aber dafür sind wir Menschen. Als Christ bin ich davon überzeugt, dass nichts von Menschen geschaffene wirklich perfekt sein kann – schon gar nicht der Mensch selbst, obwohl von Gott geschaffen – aber das ist ein anderes Thema.

Grundsätzlich finde ich, dass es in Deutschland, im Vergleich zu anderen Ländern, ein wirklich extrem gutes soziales Netz gibt. In anderen Ländern bedeutet Arbeitslos zu werden, alles zu verlieren und auf der Straße zu sitzen. Hier nicht. Es wird immer Menschen geben, die sich ungerecht behandelt fühlen. Aber es wird auch immer Menschen geben, denen es schlechter oder besser geht, als uns. Natürlich ist es lobenswert sich für die einzusetzen, denen es schlechter geht. Aber vergessen wir dabei nicht, dass wir auch bewahren müssen, was wir haben. Zerstören wir in keinster Weise unsere Werte, unsere Demokratie. Wozu die Zerstörungswut in Hamburg? Sie diente nur einem Zweck: Dem Zerstören selbst. Damit ist sie schon von Anfang an zum Scheitern verurteilt.

Wenn ich mich recht erinnere gab es einen Facebook-Aufruf, dem Hunderte von Menschen gefolgt sind, um die Stadt zu säubern.

DAS (be)rührt mich. DAS ist eine wirklich große Tat. Und sie übersteigt bei weitem die Tat der Zerstörung. Ich hoffe, dass sich die Menschen in einigen Jahren noch an dieses Bild erinnern können. Wie Menschen durch die Straßen laufen und Hamburg säubern, die Spuren aufräumen, die andere Menschen hinterlassen haben, die Zusammenstehen. Zusammenhalten. DAS ist etwas, woran man sich immer erinnern sollte…

 

Eure Birdy

❤ ❤ ❤ ❤ ❤

seppolog

(Bildquelle: Zeit Online)

Grommek ist zurück aus Hamburg. Grommek ist, was die politische Betrachtungsweise unseres Daseins angeht, mein Gegenteil. So wie rechte Idioten mein Gegenteil sind, sind es auch linke Idioten. Und Grommek ist ein linker Idiot. Im besten Falle, denn möglicherweise hat er sich nur an den Randalen beim G20-Gipfel beteiligt um des Randalierens Willen. Aber selbst eine politische und auch durchaus legitime Überzeugung hinter Vandalismus macht diesen ja nicht besser.

Völlig bewusst ging ich am Wochenende den Bildern aus Hamburg aus dem Weg, weil ich die blinde Zerstörungswut nur fassungslos und ausgesprochen wütend hätte ertragen können; einige Szenen sah ich ja durchaus, doch zappte oder scrollte ich jedes Mal sofort weiter. Weil ich es auch einfach nicht verstehe. Ich bin kein Fan von „Rewe City“, aber dennoch liegt es mir fern, in einem entsprechenden Ladenlokal zu randalieren, es zu verwüsten, erheblichen Schaden anzurichten, auch wenn dieser einem…

Ursprünglichen Post anzeigen 1.168 weitere Wörter

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s