Du Nebel

Du Nebel kommst über das Meer.
Kriechst auf uns zu – von irgendwoher.
Deine langen Finger streckst Du aus,
umhüllst schon bald jedes Ding und jedes Haus.
Du legst Dich auf das Land so schwer –
dass unser Aug‘ sieht bald nichts mehr.
Feucht umhüllst Du meine Haut.
Mein banges Herze schaut
Auf zu Mond und Stern –
Sieht kaum sie funkeln in der Fern.
Doch weil jede Nacht einst endet,
ist’s die Morgensonn die Wärme uns spendet.
Tröstend uns ihre leuchtenden Strahlen erreichen.
Dann, Du Nebel, dann musst Du weichen.

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